Das Anliegen der IG-Brand
Umwelt und Bevölkerungs verträgliche Zufahrt zur Deponie Leerüti.


Sicherer Schulweg
Sämtliche Kinder der aktuellen und künftiger Generationen sollen die Möglichkeit haben sicher in die Schule nach Mönchaltorf zu gelangen.

Kein Schleichverkehr
Das gegenwärtige Verkerskonzept begünstigt die Zufahrtswege von Mönchaltorf über den Weiler Brand (Siehe Plan der Zufahrtsvarianten)

Lebensqualiät beibehalten
Der Weiler Brand dient vielen Menschen aus Mönchaltorf als Spazierstrecke, Radweg oder als Erholungsgebiet mit Landwirtschaftlichem Charakter.
Dies gilt es zu erhalten.
Die IG-Brand
Über uns

Wer sind wir?
Die IG Brand ist eine Interessengemeinschaft von 22 Haushalten bestehend aus Grundeigentümerinnen, Grundeigentümern sowie Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern aus dem Gebiet Brand und der Siedlung Leerütiacher bei Gossau. Die Mitglieder der IG, sowie deren Familien und Kinder, sind von der geplanten Deponie Leerüti direkt betroffen.
Die IG Brand wurde am 23.12.2022 gegründet. Bei dieser Gründung wurden die nachfolgenden Grundziele definiert:
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Aufbauen und Führen eines offenen und fairen Dialoges gegenüber Ämtern, Behörden, Gemeinden und der künftigen Betreiberfirma Wiedag AG. Auf Basis dieses Austausches für gegenseitig vertretbare, rechtsverbindliche Lösungen einstehen.
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Bei der Erstellung des Gestaltungsplanes bei der Fa. Wiedag AG Einfluss nehmen, bevor er zur Auflage kommt, um langwierige sowie Zeit- und geldraubende Konflikte zu vermeiden. Dabei liegen die exakten Grenzen, die Zufahrt, der Schutz der Bevölkerung und insbesondere der Schulkinder, sowie Lärm- und Umweltschutz im Fokus der IG Brand.
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Vehemente gemeinsame Bekämpfung von unverträglichen Lösungen bei Auflage des Gestaltungsplanes, mittels geeigneter Rechtsmittel. Es geht darum, eine potenzielle Verschlechterung der Lebensqualität von Menschen und Tier im Weiler und an der Brandstrasse sowie Wertverminderung von Grundeigentum bedingungslos zu vermeiden!



Die Deponie Leerüti kommt
Der Richtplan ist ein übergeordnetes Planungsinstrument des Kantons. Die Deponie Leerüti wurde als Deponiestandort im Richtplan festgesetzt und wird so umgesetzt werden. Es besteht keine Möglichkeit dies zu verhindern. Die Deponie Leerüti wird so umgesetzt werden!
Die Haltung der IG-Brand
Wir alle produzieren als Gesellschaft Abfall. Wir müssen als Gesellschaft Verantwortung übernehmen und solche Versorgungsrelevante Entscheidungen mittragen. Die Mitglieder der IG-Brand wollen und können diesen Deponiestandort Leerüti nicht verhindern. In den letzten 4 Jahren hat sich die IG-Brand intensiv mit den geplanten Zufahrtsvarianten der Deponie auseinandergesetzt.
Am 17.März 2025 hat das Amt für Raumplanung über die gewählte Zufahrtsvariante 10b informiert. Der Variantenentscheid wird im Bericht « Erschliessung Deponie Leerüti: Variantenstudium mit Interessensabwägung vom 30. September 2025» begründet.
Es ist für die IG-Brand nicht nachvollziehbar, warum das Raumplanungsamt bei ihrem Variantenentscheid die Anwohnerschaft in die tiefste Relevanz eingestuft hat. Dabei wurden Aspekte wie Verkehrssicherheit und Bevölkerungsschutz in den Bewertungskriterien nicht aufgeführt. Aus der Sicht der IG-Brand gibt es mit der Variante 4 eine bessere Zufahrtsvariante.
Die IG-Brand kann diesen Entscheid der gewählten Zufahrtsvariante nicht nachvollziehen und wird sich mit allen Möglichkeiten dagegen wehren. Aus diesem Grund stehen wir in einem engen Kontakt mit dem Gemeinderat von Mönchaltorf.
Schutz der Kinder auf dem Schulweg
Im Brand wohnen Familien mit insgesamt 22 schulpflichtigen Kinder und 6 Jugendliche, die täglich mit dem Fahrrad die Brandstrasse auf ihrem Schulweg benutzen. Der Schutz dieser Kinder stellt für die IG Brand ein zentrales Anliegen dar. Insbesondere erwarten wir, dass die vom Regierungsrat angekündigten flankierenden Massnahmen konsequent umgesetzt werden, um die Sicherheit auf dem Schulweg bestmöglich zu gewährleisten.

Zufahrts-variante 10b
Über das Gemeinde-gebiet MönchaltorfDer Standort Leerüti wurde im kantonalen Richtplan am 24. November 2009 als Standort Leerüti festgesetzt. Der Kantonsrat des Kanton Zürich hat in den letzten Jahren das vorgesehene Deponievolumen schrittweise erhöht. Das bedeutet, dass in der geplanten Deponie Leerüti während rund 35 Jahren auf einer Fläche von 12 Hektaren etappenweise 2.1 Millionen Kubikmeter Deponiematerial abgelagert werden.
Deponieabfälle werden in der Schweiz in fünf Deponietypen mit den Buchstaben A bis E unterteilt. In der Deponie Leerüti sollen Abfälle der Typen B bis E gelagert werden. Typ B umfasst mineralische Materialien wie zum Beispiel nicht rezyklierbare Bauschuttanteile, Keramik etc. Die Typen C, D und E enthalten Materialien mit höheren Schadstoffanteilen. Dazu zählen zum Beispiel metallhaltige Rückstände, schwer lösliche oder nicht brennbare Abfälle sowie Kehrichtschlacke.
Es ist ein jährliche Deponievolumen von ca. 50'000–100'000 Kubikmeter pro Jahr vorgesehen. Dies ergibt pro Jahr ca. 12'500 Lastwagen Fahrten. Der Deponiebetreiber rechnet an Werktagen mit 9 Betriebsstunden pro Tag.
In Spitzenstunden rechnet man mit 20 Lastwagenfahrten pro Stunde
(Quelle: Amt für Raumplanung, Bericht der Interessensabwägung vom 30. September 2025)
Die Problematik der möglichen Schleichwege?
Die Schleichwegproblematik betrifft uns alle!!!
Aus Sicht der IG Brand besteht mit der gewählten Deponiezufahrt über die Brandstrasse ein erhöhte Schleichweggefahr. Besonders Kleintransporter könnten die Abkürzung der Deponiezufahrt über die Brandstrasse nutzen um dem längeren Fahrweg nach Esslingen auszuweichen. An dieser Situation wird auch ein vorgesehenes Lastwagenfahrverbot nichts ändern. Dieser Schleichverkehr hätte verheerende Konsequenzen für die Sicherheit der Kinder und die Bevölkerung von Mönchaltorf.
Betroffen wären ……
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Schulkinder, welche auf der Brandstrasse zur Schule unterwegs sind
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alle Anwohner an der Brandstrasse (Heugarten und Schwerzi)
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alle Benutzer des Fussballplatzes und der Tennisanlagen bei der Schwerzi
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alle Menschen und Tiere, welche die Brandstrasse für ihre Spaziergänge (Naherholungsgebiet) nutzen
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Alle Velofahrer (Veloroute entlang der Brandstrasse)
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Flankierende Massname im Gestaltungsplan
Der Gestaltungsplan hat die Aufgabe, eine Spezialbauordnung aufzustellen, welche die Gestaltung und Erschliessung einer Deponie regeln. Er ermöglicht es, von der Grundordnung abzuweichen und bietet eine flexible Lösung für die lokalen Verhältnisse. Die IG-Brand wird den Zufahrtsentscheid des Raumplanungsamtes mit allen möglichen Mitteln bekämpfen. Sollten wir uns erfolglos gegen die Zufahrt wehren, müssen die flankierenden Massnahmen im Gestaltungsplan den Schleichverkehr bestmöglich verhindern.
Die Gefahr für die Schulkinder durch die Schleichwegproblematik hat sich bei der Lindhofstrasse (Schulweg Lindhof) im Monat Juni 2026 mit zwei Verkehrsunfällen mit Schulkindern gezeigt (Link: Gefährliche Situation Lindhofstrasse | Mönchaltorf). Bereits im Vorfeld hat die IG-Brand gemeinsam mit dem zukünftigen Deponiebetreiber ein mehrstufiges Schutzkonzept erarbeitet, das schrittweise umgesetzt werden sollte. In einer ersten Phase waren verkehrslenkende Massnahmen vorgesehen, insbesondere Lastwagenfahrverbote sowie eine entsprechende Signalisation. Sollten diese Massnahmen nicht die gewünschte Wirkung erzielen, wäre in einer zweiten Phase die Installation einer Barriere mit automatisierter Nummernschilderkennung vorgesehen gewesen.
Aufgrund der jüngsten Ereignisse auf der Lindhofstrasse haben sich die IG Brand und der Deponiebetreiber gemeinsam dazu entschlossen, die Barriere mit automatisierter Nummernschilderkennung bereits von Beginn an als flankierende Schutzmassnahme in das Verkehrskonzept des Gestaltungsplans aufzunehmen und gleichzeitig mit den verkehrslenkenden Massnahmen umzusetzen. Es darf nicht sein, dass zunächst weitere Schleichverkehrsprobleme oder gar Unfälle mit Schulkindern eintreten, bevor wirksame Schutzmassnahmen ergriffen werden. Deshalb soll bei der Deponieeinfahrt an der Gallistrasse eine Barriere mit automatisierter Nummernschilderkennung installiert und als verbindliche flankierende Massnahme im Verkehrskonzept des Gestaltungsplans verankert werden.
Unsere Öffentlichkeits-initiative und die damit verbundenen Ziele
Damit die aktuelle Schleichverkehrsproblematik und unser Schutzkonzept die notwendige politische und gesellschaftliche Bedeutung erhalten, ist es aus Sicht der IG Brand entscheidend, dass dieses in der Bevölkerung bekannt gemacht und breit abgestützt wird. Gleichzeitig soll damit auch der Gemeinderat in seiner Aufgabe unterstützt werden, die Interessen der Einwohnerinnen und Einwohner von Mönchaltorf gegenüber dem Kanton zu vertreten.
Die frühzeitige Integration eines solchen Schutzkonzepts in den Gestaltungsplan erachten wir als zielführend und sinnvoll. Dadurch kann ein wirksamer Schutz vor unerwünschtem Schleichverkehr bereits im Planungsprozess des Gestaltungsplans berücksichtigt werden. Demgegenüber wäre ein Vorgehen über den Rechtsweg nach der öffentlichen Auflage des Gestaltungsplans mit erheblichem zeitlichem, organisatorischem und finanziellem Aufwand verbunden.
Die vorgesehene Signalisation zusammen mit der Barriere mit automatisierter Nummernschilderkennung sind ein fester Bestandteil des Verkehrs- und Schutzkonzepts im Gestaltungsplan. Nach der öffentlichen Auflage bedarf dieses Konzept jedoch sowohl der Genehmigung durch die zuständigen Behörden als auch der politischen Unterstützung auf kantonaler Ebene, insbesondere durch Kantonsrat und Regierungsrat.
Um eine breite Akzeptanz und Unterstützung in der Bevölkerung zu erreichen, plant die IG Brand in den kommenden Monaten eine Informationskampagne. Ziel dieser Initiative ist es, die Bevölkerung sachlich, transparent und umfassend über die aktuelle Situation im Zusammenhang mit der geplanten Deponie Leerüti zu informieren.
Die IG Brand möchte deshalb insbesondere den direkt betroffenen Bevölkerungsgruppen aufzeigen, dass die Problematik des möglichen Schleichverkehrs nicht ausschliesslich der Bewohnerinnen und Bewohner im Brand betrifft. Vielmehr sind sämtliche Anwohnerinnen und Anwohner entlang der Brandstrasse betroffen, ebenso Sportvereine wie Fussball- und Tennisclubs, Besucherinnen und Besucher des Fussballplatzes sowie Spaziergängerinnen, Spaziergänger und Velofahrende entlang der bestehenden Velorouten auf der Brandstrasse.
Mit ihrer Öffentlichkeitsinitiative möchte die IG Brand der Bevölkerung einen transparenten Zugang zu Informationen über das vorgeschlagene Schutzkonzept, sowie über den weiteren Planungsprozess ermöglichen. Gleichzeitig soll der Bevölkerung die Möglichkeit gegeben werden, sich aktiv, konstruktiv und lösungsorientiert einzubringen.
Hinweise folgen
Wir werden in diesem Teil den Einsatz und die Bemühungen der IG-Brand seit 2022 darlegen.
Informationen folgen
Unser Ziel
Ihre Unterstützung
Grundziele
Offener Dialog mit betroffenen und beteiligten
Sicherheit für alle
Bekämpfung unverträglicher Lösungen bei Auflage im Gestaltungsplan
Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Möchten Sie uns unterstützen?
Jede Unterstützung zählt.
Sprechen Sie mit ihren Nachbarn über die Situation.
Machen Sie sich ein Bild vor Ort und geniessen Sie die Fahrt in den Brand.
Wir freuen uns auch über jede finanzielle Unterstützung.
Unsere IBAN Nummer CH23 0070 0114 8075 2389 7 .
Das Konto lautet auf die für unsere Finanzen verantwortliche Christine Müller

Kontaktieren Sie uns
IG-Brand
Wir freuen uns über Ihre Unterstützung und stehen gerne für Fragen zum Thema zur Verfügung.
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Ihr Ansprechpartner:
Zaugg Roland
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